2. Harburg Social Filmclub
Der Harburg Social Filmclub mit den GRÜNEN Harburg und Bürgerschaftsabgeordnete Miriam Block geht im März 2026 in die nächste Runde. An drei Montagabenden lädt das Format in Harburg zu Filmvorführungen mit anschließendem Gespräch ein. Im Mittelpunkt stehen dabei gesellschaftliche Fragen, die weit über die Leinwand hinausweisen: Queerness, Diskriminierung und familiäre Rollenbilder, Flucht und prekäre Arbeit sowie Belastung und struktureller Druck in der Pflege.
Der Harburg Social Filmclub versteht Kino als Ort des gemeinsamen Nachdenkens und Austauschs. Filme können berühren, irritieren und neue Perspektiven eröffnen. Genau daran knüpft die Reihe an: an die Kraft des Films, gesellschaftliche Wirklichkeit sichtbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Den Auftakt bildet am Montag, 16. März 2026, um 18 Uhr der Film „Die jüngste Tochter“. Im Zentrum steht eine junge lesbische Frau, die zwischen familiären Erwartungen, Religion und dem Wunsch nach Selbstbestimmung ihren eigenen Weg sucht. Im anschließenden Gespräch geht es um das Zusammenspiel von sexueller Diskriminierung, Herkunft, familiären Rollenbildern und gesellschaftlicher Zugehörigkeit.
Weiter geht es am Montag, 23. März 2026, um 19:30 Uhr mit „Souleymans Geschichte“. Der Film erzählt eindringlich von Migration, Unsicherheit und extremer Prekarität im Arbeitsalltag eines asylsuchenden Fahrradkuriers in Paris. Die Diskussion im Anschluss richtet den Blick auf Arbeit ohne Absicherung, fehlende gesellschaftliche Stimme und die Härten von Sozial- und Asylsystemen.
Den Abschluss bildet am Montag, 30. März 2026, um 18 Uhr „Die Heldin“. Der Film porträtiert eine Frau, die in einem überlasteten System Verantwortung übernimmt und dabei zwischen Idealismus, Erschöpfung und strukturellen Zwängen gerät. Im Mittelpunkt des Abends stehen Fragen nach Burnout, moralischem Stress und notwendigen Veränderungen in der Pflege.
Alle Veranstaltungen finden in der Kreisgeschäftsstelle, Schwarzenbergstraße 36, 21073 Hamburg, statt. Der Eintritt ist frei. Spontanes Kommen ist möglich, eine kurze Anmeldung per E-Mail an filmclub@kinokulturhamburg.de ist willkommen.
Mit dem Harburg Social Filmclub entsteht so erneut ein Ort, an dem Kultur und Politik aufeinandertreffen – offen, zugänglich und nah an den Fragen, die viele Menschen im Alltag bewegen.